Ein Schengen-Kurzaufenthaltsvisum (Typ C) ist für Geschäftsreisende, Aussteller und Messebesucher aus den meisten nicht-EU/nicht-EWR-Ländern erforderlich, einschließlich India, China, Russia, Turkey und der meisten afrikanischen und südasiatischen Staaten. Staatsangehörige von etwa 60 Ländern — einschließlich the US, the UK, Canada, Australia, Japan und den meisten Ländern Lateinamerikas — dürfen visumfrei für Geschäftsreisen bis zu 90 Tage einreisen. Frankfurter Buchmesse empfiehlt, mindestens 6–8 Wochen vor der Messe ein Visum zu beantragen, da die Wartezeiten für Termine bei deutschen Auslandsvertretungen in der Hochsaison erheblich sein können. Ein Einladungsschreiben des Veranstalters ist von deutschen Botschaften in der Regel nicht erforderlich, kann aber bei Bedarf unter visa@buchmesse.de angefordert werden, falls die lokale Behörde dies verlangt.
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Processing: 15 Kalendertage Standard; bis zu 45 Tage in Ausnahmefällen einplanen sowie zusätzliche Zeit für Terminvereinbarung und Logistik
Visumanträge müssen bei der zuständigen deutschen Auslandsvertretung am Wohnsitz des Antragstellers eingereicht werden. In vielen Ländern erfolgen Anträge über VFS Global oder einen anderen externen Dienstleister. Die Visumgebühr beträgt EUR 90 für Erwachsene und EUR 45 für Kinder im Alter von 6–12 Jahren; die Gebühr ist nicht erstattungsfähig, auch bei Ablehnung des Visums. Geforderte Unterlagen umfassen in der Regel: gültiger Reisepass (mindestens 3 Monate Gültigkeit über das Rückreisedatum hinaus, 2 freie Seiten), ausgefülltes Schengen-Visumantragsformular, biometrische Fotos, Reisekrankenversicherung (mindestens EUR 30,000 Deckung), bestätigte Hin- und Rückflugreservierungen, Hotelbuchungen oder Einladungsschreiben, Nachweis der Beschäftigung oder Gewerbeanmeldung, Kontoauszüge der letzten 3–6 Monate sowie ein Anschreiben mit dem Zweck der Reise. Geschäftsreisende sollten beim Betreten des Messegeländes einen Nachweis ihrer Messeanmeldung oder eine Arbeitgebervollmacht mitführen. Seit 2026 erfasst das EU Entry/Exit System (EES) nicht-EU-Reisende an Schengen-Grenzen mittels Biometrie, was die Abfertigungszeiten an Flughäfen verlängern kann. ETIAS ist Stand September 2026 noch nicht in Kraft, aber visumfreie Reisende sollten den Start beobachten.
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